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Der SaxoCell-Cluster wurde kürzlich in einem Fernsehbeitrag des MDR Sachsenspiegel vorgestellt. Im Mittelpunkt standen das Potenzial personalisierter Zelltherapien sowie die enge Zusammenarbeit, mit der Forschungseinrichtungen, Kliniken und Unternehmen in Sachsen Innovationen in der Krebsbehandlung vorantreiben.
Der Beitrag begleitet die Geschichte einer Patientin, die neun Jahre nach der Diagnose eines fortgeschrittenen malignen Melanoms durch eine experimentelle Zelltherapie am Universitätsklinikum Dresden einen bemerkenswerten Behandlungserfolg erzielt hat – nachdem die etablierten Therapieoptionen ausgeschöpft waren.
Rückblickend auf ihren Weg sagt die Patientin:
„Es gab in den vergangenen neun Jahren viele Momente, in denen ich mir kaum vorstellen konnte, jemals wieder hier zu sitzen.“
Prof. Dr. Martin Wermke, behandelnder Arzt der Patientin am Universitätsklinikum Dresden, erläutert das Prinzip der Therapie:
„Wir machen letztlich aus den körpereigenen Immunzellen der Patientinnen und Patienten ein Medikament, indem wir sie gentechnisch so verändern, dass sie den Tumor erkennen und bekämpfen können.“
Im Beitrag kommt außerdem Prof. Dr. Martin Bornhäuser, Direktor der Klinik und Poliklinik für Hämatologie, Zelltherapie und Medizinische Onkologie am Universitätsklinikum Dresden sowie Sprecher des SaxoCell-Clusters, zu Wort. Er beschreibt, was diese lebenden Medikamente so wirkungsvoll macht:
„Dadurch entsteht eine ganze Armee von Kämpfern gegen den Tumor.“
Zugleich hebt er die Bedeutung des kooperativen Ansatzes von SaxoCell hervor, der führende Forschungseinrichtungen, Kliniken und Industriepartner in ganz Sachsen zusammenbringt. Durch die Bündelung von Expertise und Infrastruktur erreicht der Cluster die notwendige kritische Größe, um Innovationen zu beschleunigen und vielversprechende Zelltherapien schneller in die klinische Anwendung zu überführen.
Die Patientin erinnert sich auch an einen ihrer Kontrolltermine, bei dem sie erstmals ermutigende Nachrichten erhielt:
„Prof. Wermke sagte mir, dass alles ein bisschen kleiner geworden sei. Wir haben uns alle sehr gefreut und natürlich gehofft, dass es so weitergeht.“
Nach Angaben der Patientin zeigte jede weitere Untersuchung eine weitere Verbesserung, bis schließlich nach Monaten kontinuierlicher Fortschritte keine Tumoren mehr nachweisbar waren.
Wir bedanken uns herzlich beim MDR Mitteldeutscher Rundfunk Sachsen für die Berichterstattung über diese bewegende Patientengeschichte und dafür, dass das Engagement der Teams des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden, der Medizinischen Fakultät der TU Dresden, der Technischen Universität Dresden sowie der zahlreichen SaxoCell-Partner sichtbar gemacht wird, die gemeinsam daran arbeiten, innovative Zelltherapien für Patientinnen und Patienten voranzubringen.
Den TV-Beitrag finden Sie hier (auf Deutsch):
https://www.ardmediathek.de/video/mdr-sachsenspiegel/personalisierte-medizin-dresdner-zellforschung-zur-krebs-therapie/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy9hMjdiZTQxYy0yYjNkLTQyY2ItYjE2MC1mYTljYzI0NTYwZmQ
Hinweis: Der Fernsehbeitrag ist ausschließlich in deutscher Sprache verfügbar. Die oben wiedergegebenen Zitate wurden aus dem Deutschen ins Englische übersetzt.
SaxoCell blickt auf zwei starke Tage in Leipzig zurück – mit mehr als 900 Teilnehmenden, wertvollen Gesprächen an unserem Stand und einem TV-Beitrag, der Chancen und Herausforderungen der Branche sichtbar macht
Die Deutschen Biotechnologietage 2026 in Leipzig haben gezeigt, wie viel Dynamik in Sachsens Biotechnologie steckt. Für SaxoCell waren die DBT eine wertvolle Gelegenheit zum Austausch mit Partner*innen aus Wissenschaft, Klinik, Industrie, Politik und Förderung. Ein besonderes Signal war dabei auch der Besuch des Sächsischen Staatsministers für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Dirk Panter, an unserem Stand. Seine Einschätzung bringt die Aufbruchsstimmung der Branche treffend auf den Punkt: „Da geht wirklich was. Es ist eine absolut innovative Branche, in der wir dabei sind.“
Gleichzeitig wurde in Leipzig deutlich, was die Branche aktuell bewegt: Der Weg von der guten Idee bis zur Anwendung am Markt ist lang, anspruchsvoll und kapitalintensiv. Ein aktueller TV-Beitrag von Sachsen Fernsehen greift diese Herausforderung auf. Wie Dr. André Gerth, Gründer und Geschäftsführer der BIONCaRT GmbH, darin betont, braucht es für diese Phase „mehr öffentliches und privates Kapital“. Für SaxoCell ist zugleich klar: Sachsen bringt exzellente Forschung, starke Netzwerke und viel Innovationskraft mit. Jetzt gilt es, diese Stärke weiter sichtbar zu machen und gemeinsam die Bedingungen dafür zu schaffen, dass aus vielversprechenden Ansätzen Therapien der Zukunft werden. Wie unsere Clustersprecherin Prof. Dr. Dr. Ulrike Köhl, Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie IZI in Leipzig und Direktorin des Instituts für Klinische Immunologie der Universität Leipzig, formuliert: „Jetzt kommt es darauf an, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit aus wissenschaftlichen Fortschritten verlässliche Anwendungen für Patientinnen und Patienten werden.“
Hier gelangen Sie zum TV-Beitrag von Sachsen Fernsehen: https://www.sachsen-fernsehen.de/mediathek/video/sachsens-biotechnologie-hat-ein-geldproblem/
